KI FÜR MÜNCHEN KI einführen. Richtig.

Die Fragen, die sich jeder stellt.

Ehrliche Antworten auf die Fragen aus unseren Erstgesprächen — inklusive derer, bei denen die Antwort „kommt darauf an" oder „nein" lautet.

EINSTIEG / 01

Der Einstieg

FAQ-01 Wir wollen KI einführen — aber wo fangen wir an?

Nicht beim Tool, sondern beim Fundament: Was dürfen Sie (DSGVO, EU AI Act), was brauchen Sie (Richtlinien, Verantwortlichkeiten), wo lohnt es sich (Prozessanalyse)? Genau das klärt Stufe 1 unseres Vorgehens. Einen ersten Anhaltspunkt liefert unser Readiness-Check in fünf Minuten — kostenlos und ohne Datenübertragung.

FAQ-02 Lohnt sich KI für uns überhaupt?

Ehrliche Antwort: nicht überall. KI trägt dort, wo Prozesse digital, wiederkehrend und datenreich sind — im Engineering etwa Reviews, Testfallerstellung und Pipelines. Wo das nicht gegeben ist, sagen wir es Ihnen im Erstgespräch, bevor Sie Geld ausgeben. Unser Geschäftsmodell ist die langfristige Betreuung funktionierender Systeme, nicht das schnelle Projekt.

FAQ-03 Wie lange dauert es, bis wir produktiv sind?

Das Governance-Fundament entsteht in Wochen, nicht Monaten. Ein abgegrenzter Pilot im Entwicklungsprozess ist typischerweise in vier bis acht Wochen produktiv. Der unternehmensweite Ausbau ist dann eine Frage von Priorisierung und Ihrem Tempo — wir arbeiten in Stufen, damit jeder Schritt für sich Wert liefert.

FAQ-04 Was kostet das?

Das Erstgespräch kostet Sie nichts außer einer Stunde. Danach hängt der Rahmen von Ihrem Ziel ab: Eine Readiness-Analyse ist ein überschaubares Festpreis-Paket, ein Engineering-Pilot ein Projekt von Wochen, ein unternehmensweiter Rollout ein Programm. Sie bekommen vor jeder Stufe ein konkretes Angebot mit klarem Umfang — und können nach jeder Stufe aussteigen.

RECHT / 02

Recht & Normen

FAQ-05 Was verlangt der EU AI Act konkret von uns?

Das hängt davon ab, welche KI Sie einsetzen und wofür. Der EU AI Act ordnet Anwendungen in Risikoklassen — von minimal (kaum Pflichten) bis hoch (umfangreiche Dokumentations-, Transparenz- und Kontrollpflichten), mit gestaffelten Fristen und empfindlichen Bußgeldern. Der erste Schritt ist immer eine Bestandsaufnahme und Klassifizierung Ihrer KI-Anwendungen — danach wissen Sie exakt, welche Pflichten Sie treffen.

FAQ-06 Brauchen wir wirklich eine ISO-42001-Zertifizierung?

Nicht unbedingt die Zertifizierung — aber die Prinzipien dahinter. Ein AI-Management-System nach ISO/IEC 42001 beantwortet genau die Fragen, an denen KI-Einführungen scheitern: Verantwortung, Risiko, Freigabe, Überwachung. Ob Sie das Zertifikat anstreben, entscheiden Marktanforderungen — etwa Ausschreibungen oder Kunden aus regulierten Branchen. Wir bauen Ihr AIMS so auf, dass die Zertifizierung jederzeit erreichbar ist.

FAQ-07 Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht?

Ihr Unternehmen — deshalb ist diese Frage der Kern jeder Governance. Die Antwort besteht aus klaren Verantwortlichkeiten (wer gibt frei, wer prüft), menschlicher Kontrolle an den kritischen Punkten und dokumentierten Entscheidungswegen. Genau das etablieren wir in Stufe 1, bevor KI in produktive Prozesse geht.

FAQ-08 Wie binden wir Betriebsrat und Belegschaft ein?

Früh und ehrlich. KI-Einführung berührt Mitbestimmungsrechte und weckt Sorgen — beides ignoriert man nicht weg. Bewährt hat sich: Betriebsrat ab der Konzeptphase am Tisch, klare Botschaft (KI übernimmt Routine, nicht Arbeitsplätze), Schulung für alle Betroffenen und eine Pilotphase, deren Ergebnisse offen geteilt werden. Diesen Weg begleiten wir mit — gestützt auf die Einführung im eigenen, vollständig KI-geführten Haus und die Arbeit im Entwicklungsumfeld unserer Kunden.

TECHNIK / 03

Technik & Datenschutz

FAQ-09 Verlassen unsere Daten das Haus?

Nur wenn Sie es entscheiden — und nie unkontrolliert. Unser Prinzip ist self-hosted first: Sensible Daten, Konstruktionswissen und Kundendaten bleiben auf Ihrer Infrastruktur oder in deutschen Rechenzentren unter Ihrem Vertrag. Wo Cloud-KI die bessere Wahl ist, mit sauberer Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitungsvertrag und ohne Training fremder Modelle mit Ihren Daten.

FAQ-10 Was heißt „self-hosted" — und brauchen wir das?

Self-hosted bedeutet: Die KI-Modelle laufen auf Servern, die Sie kontrollieren — statt bei einem US-Anbieter. Sie brauchen es nicht überall: Für unkritische Aufgaben ist Cloud-KI oft wirtschaftlicher. Für Geschäftsgeheimnisse, Entwicklungsdaten und personenbezogene Daten ist Kontrolle über die Infrastruktur dagegen der sauberste Weg. Wir bauen beides und empfehlen je Anwendungsfall — nicht je Ideologie.

FAQ-11 Müssen wir unsere Toolchain wechseln?

Nein — das ist der Punkt. Wir integrieren KI in die Werkzeuge, die Ihre Teams heute nutzen: Polarion, Codebeamer, Jira, Git, Jenkins, GitLab, Confluence, Artifactory — u. v. m., von DOORS über SonarQube bis VectorCAST. Keine zwei Firmen haben dieselbe Toolchain; die Integration richtet sich nach Ihrem Prozess, nicht umgekehrt. Ein Parallelsystem, in das niemand hineinschaut, ist der sicherste Weg, eine KI-Einführung zu beerdigen.

FAQ-12 Was, wenn die KI etwas Unvorhergesehenes tut?

Nichts ist schlimmer als ein KI-Agent, der unvorhergesehene Dinge tut — deshalb bauen wir keine. Unsere KI-Prozesse laufen deterministisch: eindeutiger Auftrag, definierter Rahmen, definierte Gates und klare Übergabepunkte an den Menschen. Kein System, das sich selbst Aufgaben sucht. Als Ingenieure halten wir es wie bei jeder Maschine: Ein Verhalten, das man nicht vorhersagen kann, ist kein Feature, sondern ein Fehler.

FAQ-13 Unsere Leute nutzen KI längst privat — ist das ein Problem?

Ja, aber ein lösbares. Wird KI unkontrolliert über private Accounts genutzt (Schatten-KI), fließen schnell Konstruktionswissen oder Kundendaten in fremde Modelle — an IT, Datenschutz und Governance vorbei. Die Antwort ist nicht Verbot, sondern Ordnung: Wir holen die Nutzung ins Unternehmen, mit freigegebenen Werkzeugen, klaren Leitplanken und — wo nötig — self-hosted. So wird aus Schatten-KI ein kontrollierter, produktiver Einsatz, den Sie verantworten können.

FAQ-14 Was muss unsere IT dafür mitbringen?

Weniger, als viele befürchten — und wir klären es im Vorfeld. Wir arbeiten von Anfang an im direkten Austausch mit Ihrer IT: Wir betten die Lösung sauber in Ihre Rechte-, Datenschutz- und Infrastrukturlandschaft ein und decken Engpässe — Rechenleistung, Netz, Berechtigungen — auf, bevor sie zum Bottleneck werden. Genau dieser ganzheitliche Ansatz, von jedem Stakeholder bis in die Infrastruktur, ist gelebte AI-Governance.

ENGINEERING / 04

Engineering & Prozess

FAQ-20 An welchen Stellen im Entwicklungsprozess kann KI eingesetzt werden?

KI kann entlang des gesamten Entwicklungs- und Prüfprozesses tragen: Anforderungen, Systemdesign, Architektur, Modulentwurf, Implementierung, Unit-Tests, Integrationstest, Systemtest und Abnahme. Die technische Tiefe unterscheidet sich je Phase: vom Management-Blick auf Risiko und Nachweise bis zur konkreten Arbeit an Code, Testdaten, Schnittstellen und Pipeline-Gates.

FAQ-21 Brauchen Management, Engineering-Leitung und Teams unterschiedliche KI-Sichten?

Ja. Alle sehen dieselbe Prozesslandkarte, aber nicht dieselbe Detailtiefe. Geschäftsführung und Compliance brauchen Risiko, Kosten, Pflichten und Freigaben. Engineering- und QA-Leitung brauchen Traceability, Gates, Abhängigkeiten und Teststrategie. Entwickler und Tester brauchen konkrete Artefakte, Prompts, Reviews, Testfälle und Automatisierung in ihrer Toolchain.

ZUSAMMENARBEIT / 05

Die Zusammenarbeit

FAQ-15 Beraten Sie nur, oder setzen Sie auch um?

Beides — das ist unser Kernversprechen. Wir analysieren, konzipieren, implementieren und betreuen aus einer Hand. Sie bekommen keine Foliensammlung mit Handlungsempfehlungen, sondern laufende Systeme mit dokumentierten Prozessen. Und wir bleiben verantwortlich, solange sie laufen.

FAQ-16 Wie schnell können unsere Teams KI wirklich nutzen?

Schneller, als die meisten erwarten — weil niemand bei null anfängt. Wir bringen ein strukturiertes Vorgehen und die Erfahrung aus dem eigenen KI-geführten Betrieb direkt mit und holen jedes Team dort ab, wo es steht: Entwicklung, Test, Projektleitung, Management und IT, mit Training und Best-Practice-Playbooks. So kommt der Nutzen früh, statt erst nach monatelanger Selbst-Einarbeitung. Ziel ist ein Team, das KI selbstverständlich beherrscht — nicht eine Handvoll Werkzeuge, die niemand richtig bedient.

FAQ-17 Was passiert nach dem Go-Live?

Dann beginnt der wichtigste Teil. KI-Systeme brauchen Monitoring, Pflege und Weiterentwicklung — Modelle altern, Regulatorik ändert sich, Ihre Prozesse wachsen. Unsere Betreuung deckt Betrieb, Audit-Begleitung, Weiterentwicklung und Schulung ab, mit einem festen Ansprechpartner. Service steht bei uns an erster Stelle.

FAQ-18 Sind Sie nicht zu klein für uns?

Die Frage ist berechtigt — und unsere Antwort ist gebaut, nicht behauptet: Alles, was wir liefern, ist dokumentiert, nachvollziehbar und ohne uns betreibbar. Ihr Team wird geschult statt abhängig gemacht. Sie bleiben jederzeit handlungsfähig — das ist bei uns Designkriterium, kein Zugeständnis. Und die Kehrseite der Größe: Bei uns spricht der zertifizierte AI Officer, der Ihr System gebaut hat, mit Ihnen — nicht der Junior-Consultant, den das große Haus nach dem Vertragsabschluss schickt.

FAQ-19 Arbeiten Sie nur in München?

Unser Schwerpunkt ist der Großraum München — wir sind überzeugt, dass Prozessarbeit Präsenz braucht, gerade am Anfang. Für Unternehmen darüber hinaus finden wir projektabhängig ein Modell aus Vor-Ort-Terminen und Remote-Arbeit. Fragen kostet nichts.

IHRE FRAGE / 06

Ihre Frage war nicht dabei?

Dann stellen Sie sie direkt — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort „dafür sind wir die Falschen" lautet.